Bündnisgrüne würdigen „Wahnsinnsleistung aus der Lausitz“
In Schipkau steht jetzt das höchste Windrad der Welt. Der Höhenwindturm hat seine geplante Nabenhöhe von 300 Metern erreicht. Mit Rotorblättern misst die Anlage rund 365 Meter. Die Brandenburger Bundestagsabgeordneten Dr. Andrea Lübcke und Michael Kellner haben sich das Projekt bereits vor Ort angesehen und mit den Verantwortlichen über die Technik und ihre Auswirkungen auf die Umwelt gesprochen.
„Was die Ingenieurinnen und Ingenieure gemeinsam mit dem gesamten Team in Schipkau geleistet haben, ist eine Wahnsinnsleistung. Ich habe mir das Projekt vor Ort angesehen und weiß, wie viel Arbeit und Erfindergeist darin stecken. Schipkau wird damit zu einem Meilenstein für die Windenergie weltweit. Das höchste Windrad der Welt ist eine neue Landmarke für den Aufbruch der Lausitz in die Zeit nach der Kohle. Glückwunsch an alle, die diesen Weltrekord möglich gemacht haben“, sagt Lübcke.
Der energiepolitische Sprecher der Bundestagsfraktion der Bündnisgrünen Michael Kellner: „Seit Beginn begleite ich dieses herausragende Projekt und freue mich, über den Weltrekord und die zeitnahe Inbetriebnahme. Brandenburg ist bei grünem Strom Vorreiter, davon profitieren Anwohner, Kommunen und Gewerbe. Jedes Windrad sorgt für regionale Wertschöpfung, Jobs und sicheren, günstigen Strom.“
Das Höhenwindrad soll stärkere und gleichmäßigere Winde in 300 Metern Höhe nutzen. GICON hat die Forschungsanlage im Auftrag von beventum gebaut, einer Tochtergesellschaft der Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND. Im Betrieb soll sich nun zeigen, wie gut sich die Technik bewährt und ob sie künftig an weiteren Standorten eingesetzt werden kann.
„Dass dieses Projekt Wirklichkeit geworden ist, liegt auch daran, dass SPRIND die Idee aufgegriffen und ihre Entwicklung ermöglicht hat. Das Höhenwindrad ist ein perfektes Beispiel für Sprunginnovationen, von denen Deutschland noch zu wenige hat. Hier wird eine Technik erprobt, die die Möglichkeiten der Windenergie grundlegend erweitern könnte. In der vergangenen Wahlperiode haben wir mit grüner Regierungsbeteiligung das SPRIND-Freiheitsgesetz verabschiedet. Es gibt der Bundesagentur mehr Spielraum, um mutige Ideen aufzuspüren und zu fördern. Diesen Weg müssen wir weitergehen. Forschung braucht Freiheit, damit aus mutigen Ideen neue Technik werden kann“, sagt Lübcke.