Bundestagsabgeordnete stärken Games-Branche als Wirtschafts- und Kulturfaktor
Im Deutschen Bundestag hat sich der fraktionsübergreifende Parlamentskreis Games konstituiert. Ziel des Parlamentskreises ist es, Potenziale von Games stärker in den politischen Fokus zu rücken und den Dialog zwischen Politik und Branche dauerhaft zu institutionalisieren.
Initiator des Parlamentskreises ist der Bundestagsabgeordnete Joachim Ebmeyer (CDU) gemeinsam mit Holger Mann (SPD) und Dr. Andrea Lübcke (B90/Grüne). Der Parlamentskreis versteht Games als Sammelbegriff für Video-, Konsolen-, Smartphone- und Computerspiele.
„Games sind längst mehr als Unterhaltung. Sie sind ein bedeutender Wirtschafts-, Kultur- und Innovationsfaktor und stehen für kreative Wertschöpfung, technologische Entwicklung und neue Formen des Lernens“, erklärt Ebmeyer. „Mit dem Parlamentskreis Games schaffen wir eine feste Anlaufstelle im Bundestag, um die Branche politisch stärker zu begleiten und bessere Rahmenbedingungen für Entwicklung, Förderung und internationale Wettbewerbsfähigkeit zu ermöglichen.“
„Viele, vor allem, junge Menschen engagieren sich heute ganz selbstverständlich in digitalen Räumen – in Games, in Communities und in eSports. Politik muss diese Lebensrealitäten ernst nehmen und aktiv gestalten. Mit der Anerkennung von eSports als gemeinnützig sind wir einen ersten wichtigen Schritt gegangen. Im Parlamentskreis werden wir die nächsten diskutieren”, betont Holger Mann.
„Games sind soziale Räume. Ob im E-Sport oder beim gemeinsamen Spielen über Kontinente hinweg – sie bringen Menschen zusammen und schaffen neue Formen von Gemeinschaft. Gleichzeitig sind Games ein relevantes Instrument für Forschung und Bildung: Sie helfen etwa beim Training von KI, bereiten die nächste Mondlandung mit vor und eröffnen neue, immersive Lernformen. Diese Vielfalt verdient politische Aufmerksamkeit“, unterstreicht Dr. Andrea Lübcke.
An der konstituierenden Sitzung nahm auch Felix Falk, Geschäftsführer des game Verbandes teil. Der Austausch unterstrich die Bedeutung eines kontinuierlichen Dialogs zwischen Politik und Games-Wirtschaft insbesondere mit Blick auf Förderung, Standortbedingungen und internationale Konkurrenzfähigkeit.